ERP-Einführung ohne Überforderung
Ein ERP-Projekt scheitert selten an der Software. Es scheitert daran, dass niemand vorher geklärt hat, wie im Unternehmen tatsächlich gearbeitet wird. Deshalb beginnt jedes ERP-Projekt bei mir nicht mit dem System, sondern mit den Prozessen dahinter.
Microsoft Dynamics 365 Business Central
Business Central deckt ab, was ein mittelständisches Unternehmen braucht: Finanzbuchhaltung, Einkauf, Verkauf, Lager, Fertigung und Projektabwicklung in einem System. Der eigentliche Vorteil liegt in der offenen Struktur — Business Central ist durchgängig API-basiert und lässt sich mit bestehenden Systemen verbinden, statt sie zu verdrängen: Dokumentenmanagement, Webshop, Zeiterfassung oder Branchenlösung bleiben im Einsatz und tauschen Daten automatisiert aus. Erweiterungen laufen getrennt vom Standard und bleiben damit updatefähig.
Einführung in Etappen statt Big Bang
Ein ERP über Nacht umzustellen erzeugt vor allem Widerstand. Sinnvoller ist ein Zuschnitt in Etappen: zuerst der Kernprozess, der am meisten Schmerz verursacht, dann die angrenzenden Bereiche. So bleibt das Tagesgeschäft handlungsfähig, und das Team wächst mit dem System mit.
Verbunden statt isoliert
Der Nutzen entsteht dort, wo das ERP mit dem Rest zusammenspielt. Belege aus dem Dokumentenmanagement direkt am Beleg in Business Central, Freigaben über Power Automate, Auswertungen in Excel und Teams — kein Medienbruch, keine doppelte Erfassung. Genau an dieser Schnittstelle zwischen ERP und Dokumentenmanagement liegt meine Erfahrung aus 15 Jahren Projektarbeit.
Übersicht
- Business Central eingeführt und auf österreichische Anforderungen abgestimmt
- Prozesse zuerst, Software danach
- Schrittweise Einführung ohne Stillstand im Tagesgeschäft
- Verbunden mit Dokumentenmanagement, Microsoft 365 und Power Automate